5G – Mensch und Natur unter Mikrowellenbeschuß

Unter dem Begriff „Digitalpakt“ wurde am 21.2.2019 durch den deutschen Bundestag der 5G-Ausbau beschlossen. Über die Köpfe aller Bürger hinweg und ohne über die damit verbundenen Folgen und Risiken aufzuklären. Seitdem kochen die Emotionen hoch, da zahlreiche Studien die gesundheitsschädigenden Wirkungen von 5G belegen. Doch nicht nur der Mensch ist von der permanenten Mikrowellenbestrahlung betroffen – auch die Tier- und Pflanzenwelt könnte irreversiblen Schaden nehmen. Forscher prognostizieren gar ein massives Pflanzen- und Insektensterben und fordern deshalb ein Moratorium. Daher unser Aufruf: Informieren Sie sich! Und machen Sie gegen 5G mobil!

Ich gebe zu, daß ich das Wort „Digitalisierung“ bald nicht mehr hören kann. Anstatt einmal eine Zeitlang innezuhalten und sich die Frage zu stellen, wie wir zukünftig natürlicher leben könnten, werden in Politikerkreisen die digitalisierte Welt und der „IT-optimierte“ Mensch als Maß aller Dinge gepredigt. Digitalisierung ist die neue Religion – und der Algorithmus ihr Gott!

Folgen der Digitalisierung

Der technologische Fortschrittswahn unserer ferngesteuerten „Eliten“ hat inzwischen eine Dimension erreicht, bei der jeglicher Rest gesunden Menschenverstandes komplett ausgeschaltet scheint. Keine andere Wahlwerbung bringt das besser zum Ausdruck als jene der FDP: „Digital first. Bedenken second.“ Dieser „denglische“ Pseudosatz bedeutet übersetzt: Erst handeln, und dann darüber nachdenken, welche Folgen dies für Mensch und Natur haben könnte.

Welcher Logik folgt eine derart verantwortungslose politische Denkweise? Macht der Mammon wirklich so blind, daß man jede Form von Kollateralschaden billigend in Kauf nimmt? Haben wir aus den vielen Fehlern der Vergangenheit wirklich nichts gelernt?
Schon jetzt erkennen wir, welche desaströsen Folgen die „PC- und Smartphone-Sucht“ und der egozentrische „Selfiewahn“ für unser gesellschaftliches Zusammenleben haben. Immer mehr Menschen leben in virtueller Isolation und lassen zunehmend „menschliche“ Verhaltensmuster vermissen. Die Empathiefähigkeit schrumpft, und die Burnoutrate steigt. Kinderkrebs und Gehirntumore haben sich im letzten Jahrzehnt verdoppelt. Immer mehr Menschen haben psychische Probleme. Und doch ist kein Umdenken in Sicht.

Auch in unserem Bekanntenkreis gibt es einige „Smart-Home-Fans“, die ihr Eigenheim in einen smarten Strahlungskäfig verwandelt haben und ihre seitdem regelmäßig auftretenden Unruhezustände und Migräneschübe auf Hormonstörungen und Wechseljahrsprobleme schieben. Was muß noch geschehen, ehe wir begreifen, daß der Mensch kein Cyborg, sondern ein Naturwesen ist?

Die Propaganda

Tag für Tag werden wir mit denselben stereotypen, medialen und politischen Gehirnwäschesätzen bombardiert: Deutschland hat den digitalen Anschluß verpaßt. Unser Internet ist langsamer als in den Entwicklungsländern. Deutsche Schüler schneiden in der PISA-Studie schlecht ab und brauchen deshalb dringend digitale Lehrer. Wenn wir nicht digital „aufrüsten“, werden wir von den anderen Ländern abgehängt. Wir haben einen massiven Fachkräftemangel, deshalb brauchen wir WLAN- und Computer in den KiTas, um zukünftige Fachkräfte zu züchten. Und andere Märchen mehr …

Als Universallösung werden Digitalisierung und 5G gepriesen. Denn nur die Technik kann den Menschen noch retten. Während dieser Artikel entsteht, werden die deutschen 5G-Lizenzen für viele Milliarden Euro an den Meistbietenden versteigert. 5G ist also ein Multimilliardengeschäft!

Welche Gefahren der 5G-Mobilfunkstandard birgt, erscheint angesichts unseres angeblich so dringenden Handlungsbedarfs zweitrangig. Und so überrascht es auch nicht, daß selbst Umweltministerin Svenja Schulze keine „5G-Gegnerin“ ist. Anstatt sich für eine natürlichere Lebens- und Gesellschaftsform einzusetzen, fordert die SPD-Politikerin „umweltfreundliche Algorithmen“.

Die politische Begründung spricht für sich: Da wir durch die Digitalisierung Gefahr laufen, daß die „unvollkommene“ Natur von der „allmächtigen künstlichen Intelligenz“ abgeschafft werden wird, gelte es, den Algorithmen die Notwendigkeit des Umweltschutzes einzupflanzen.

Welch eine Ironie! Wir geben die Verantwortung für unser Leben an Maschinen ab und erwarten, daß diese „Roboter“ ein nachhaltiges Naturbewußtsein entwickeln. So etwas kann nur einem Politiker einfallen.

Unkalkulierbare Risiken

Während die Politik den „Digitalpakt“ parteiübergreifend als alternativlos betrachtet, mehren sich die kritischen Stimmen der Vernunft. Zahlreiche Wissenschaftler legen ihre Forschungsergebnisse vor und fordern ein Moratorium, um zuerst einmal alle Rahmenbedingungen zu prüfen, ehe 5G wirklich flächendeckend umgesetzt wird.

Wer sich in das Thema einliest, dem wird teilweise schwindelig. Es ist von bis zu 20.000 neuen Satelliten die Rede, die ins All geschossen werden sollen, um uns im Sekundentakt mit „5G-Wellen“ zu beschießen. Auf der Erde müssen für eine lückenlose „Bestrahlung“ in etwa alle 100 m Sender platziert werden, die permanent „online“ sind. Im Interview mit Peter Hensinger wird über das beschauliche Ravensburg berichtet, wo 7.000 Straßenlampen mit 5G-Sendern ausgestattet werden sollen.

Welchen Einfluß diese Sender auf unser Wohlbefinden haben, scheint nur wenige Politiker zu interessieren. Doch es gibt auch Ausnahmen: So schreibt der Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen in Herrenberg, Dipl. Ing Jörn Gutbier, der ebenfalls für die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk aktiv ist: „In den Untersuchungen zu 3G (UMTS) im Vergleich zu 2G (GSM) wurde bereits festgestellt, daß z.B. das gentoxische Potenzial der neueren UMTS-Technik um den Faktor 10 höher liegt. Dennoch soll die 5G-Technologie in Deutschland ohne jede Technikfolgenabschätzung eingeführt werden. Die Studienlage wird von den Behörden schlicht ignoriert (-)
Zu 5G liegen aktuell fünf Studien vor. Die Ergebnisse von drei dieser Studien sind besorgniserregend: Mikrowellenstrahlung im Millimeterwellenbereich – mit der 5G zukünftig auch arbeiten soll – also 27 GHz und 60 GHz, koppelt sich z.B. über Hautdrüsen in den Organismus ein, mit unkalkulierbaren Risiken. (-)
Der renommierte Schweizer Wissenschaftler Niels Kuster warnt in einer neuen Arbeit davor, daß bereits nach kurzer Einwirkzeit von Millimeterwellen dauerhafte Gewebeschäden durch Überhitzung entstehen könnten. Deshalb sei eine erneute Prüfung der thermisch begründeten Expositionsrichtlinien dringend angeraten.

Dieser Effekt wird übrigens vom US-amerikanischen Militär für die sogenannte nicht-tödliche Energiewaffe ADS (Active Denial System) genutzt, mit der auf Basis von 94 GHz Millimeterwellen Schmerzen in den Nervenenden von Menschen erzeugt werden können. Bereits in den 70er Jahren warnte eine interne Studie des CIA, in der sowjetische Forschungen ausgewertet wurden, detailliert vor den schädlichen Wirkungen der Millimeterwellen auf den menschlichen Organismus.“

Laut der Schweizer „Ärzte und Ärztinnen für Umweltschutz“ (AefU) sind die gesundheitlichen Folgen von 5G äußerst kritisch zu betrachten: „5G basiert auf kurzwelliger Strahlung, die von der Haut mit unbekannten Folgen absorbiert wird.“

Kritische Stimmen

Eine Technologie „flächendeckend“ oder gar weltweit einzuführen, über die nur bekannt ist, daß sie einst vom Militär entwickelt wurde, um „Feinde“ zu orten oder auszuschalten, gibt natürlich Raum für Spekulationen und Verschwörungstheorien. So gilt 5G bereits heute als „die“ ideale Infrastruktur für einen Totalüberwachungsstaat. Viele namhafte Wissenschaftler warnen vor 5G.

Da wir zu wenig über diese Technologie wissen und uns auch keinen Spekulationen anschließen möchten, begnügen wir uns mit den potentiellen gesundheitlichen Gefahren. So schrieb ein gut Informierter 5G-Kritiker im April auf Spiegel-Online: „Es ist schockierend, wie wenig unsere Regierung an Sachverstand für den Bereich Digitalpolitik aufweist. Was nicht angesprochen, sondern immer verschwiegen wird, ist die Schädlichkeit der 5G-Wellen. Diese Wellenform hat sehr viel Ähnlichkeit mit einer Strahlenwaffe. Diese wird vom amerikanischen Militär als ADS (Active Denial System) bezeichnet und für die Kontrolle größerer Menschenansammlungen eingesetzt. Bei der Komplexität dieser Wellen müßte man – falls 5G kommt – mit starken körperlichen Beeinträchtigungen rechnen. Und es könnte der gesamte Zellstoffwechsel durcheinander geraten. Der Glukose-Metabolismus des Gehirns, sowie die Melatonin-Produktion, die für den „gesunden“ Schlaf sorgt, können gestört werden. Das wiederum führt zu immensen Schlafstörungen. Und diese werden sich gewaltig ausweiten innerhalb der Bevölkerung.

Und dann hätten wir noch das Größte aller Probleme, das auf uns zukommt: die Auswirkung von 5G auf unsere Kinder und ihre Gesundheit! Kids unter 18 Jahren haben ein Immunsystem, das noch nicht auf 100% Leistung läuft, im Gegensatz zum Erwachsenen. Somit wird die unvollendete und noch nicht ausgehärtete Knochenstruktur (bis ca. 27 Jahren) – eine Menge mehr an Wellen absorbieren. Das ist wie ein schleichendes Todesurteil für die Kids, denn die Mikrowellen dringen bis ins Mark vor. Tolle Sache, was?!“

Doch nicht nur „Laien“ warnen vor G5. Bereits 2017 haben sich 180 Ärzte und Wissenschaftler zusammengeschlossen und ein 5G-Moratorium gefordert. Sie warnen davor, „Millionen von Menschen einem Experiment mit unklaren Auswirkungen auf die Gesundheit auszusetzen“.
In zahlreichen Ländern machen Bürgerinitiativen inzwischen gegen 5G mobil. Darum unsere Bitte: Informieren auch Sie sich! Lassen Sie sich nicht einreden, daß es zu der „Digitalisierung aller Lebensbereiche“ keine Alternative gibt! Und bestehen auch Sie darauf, daß neue Technologien wie 5G erst dann eingeführt werden dürfen, wenn die Risiken ausreichend erforscht sind. Es geht um unser aller Zukunft!

Autor: Michael Hoppe