DEUTSCHLAND VERDUMMT – Interview mit dem Bestsellerautor und Jugendpsychiater Dr. Michael Winterhoff

© Peter Wirtz

Michael Winterhoff studierte von 1977 bis 1983 Humanmedizin an der Universität Bonn. Seit 1988 ist er Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Er befaßt sich vorrangig mit psychischen Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter aus tiefenpsychologischer Sicht. Seine Bücher „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ oder „Die Abschaffung der Kindheit“ sind seit Jahren Bestseller. In seinem neuen Buch „Deutschland verdummt“ klärt Michael Winterhoff darüber auf, warum unser aktuelles Bildungssystem die Zukunft unserer Kinder verbaut … und viele Lehrer in Depression und Burnout treibt.

Lieber Dr. Winterhoff, bereits die Ankündigung dieses Interviews in unserer letzten NATURSCHECK-Ausgabe hat für zahlreiche Anrufe und E-Mails gesorgt. Das Thema scheint also brandaktuell zu sein. Eine Lehrerin schrieb uns, daß sie gerade im freien Fall sei, ihren Beruf und sogar den Beamtenstatus aufgegeben habe, weil sie unser „wahnsinniges“ Bildungssystem nicht mehr ertragen könne. Da ich selbst keine schulpflichtigen Kinder habe, eine ganz naive Frage: Was ist so wahnsinnig an unserem heutigen Bildungssystem?

Dr. Michael Winterhoff: Wenn man das verstehen will, so muß man wissen, daß vor etwa 20 Jahren das gesamte Bildungswesen in Deutschland über die Bildungspolitik verändert wurde. Der Hintergrund ist zum einen, daß man Bildung vergleichbar machen wollte – wie etwa durch die bekannten PISA-Studien. Was aus meiner Sicht nicht möglich ist, weil Bildung nicht nur ein „Wissen“ ist. Bildung ist die Entwicklung unserer emotionalen und sozialen Psyche. Und das ist schwer meßbar bis nicht meßbar. Und so kam man auf die Idee, Wissen in kleine Einheiten zu fraktionieren, um erfassen zu können, wieviel Wissen ein einzelner Schüler aufnimmt.

Das zweite ist aber, daß man die Idee hatte, man müsse Kinder vorbereiten auf ein digitales Zeitalter. Und so hat man die OECD gefragt, die ja für Wirtschaft zuständig ist, wie man Kindergärten und Schulen umgestalten könnte. Man stellte sich vor, daß Menschen im digitalen Zeitalter offener, freier, beweglicher und multitaskingfähiger sein müssen. Das mündete in der Überzeugung, daß Kinder so früh als möglich alles selbst erfahren und ergründen und sich möglichst alles selbst beibringen sollten.

So entstand die Idee des „autonomen Lernens“. Autonomes Lernen bedeutet, daß das Kind eigentlich niemanden braucht. Wenn es jemanden braucht, kann es nachfragen. Es ist erwünscht, daß Erzieher und Lehrer nur noch im Hintergrund agieren. Und es wird den Kindern vermittelt: Du kannst alles selbst, bringe es dir selber bei. Kinder werden dabei wie kleine Erwachsene behandelt, die selbst entscheiden, was sie lernen wollen und was nicht.

Die Folgen sind fatal: Immer mehr Kinder verlassen die Schule, ohne richtig lesen und schreiben zu können. Zudem häuft sich die Zahl verhaltensauffälliger Kinder, denen es an den grundlegendsten sozialen Fähigkeiten mangelt. Ihre Psyche verpaßt wichtige Entwicklungsschritte und bleibt teilweise auf dem Niveau von Kleinkindern stecken.

Der Skandal bei dieser ganzen Entwicklung ist, daß die Lehrer gar nicht gefragt wurden. Neben den Kindern sind auch sie nun „Leidtragende“ dieses Bildungssystems, und wenn sie es wagen, Kritik zu äußern, werden sie sanktioniert. Nicht umsonst ist die Burnoutrate unter den Lehrern so hoch.

Können Sie das „autonome Lernen“ noch etwas näher beschreiben? Denn noch ist mir nicht ganz klar, warum es zu den beschriebenen Konsequenzen kommt.

Dr. Michael Winterhoff: Das autonome Lernen ist ja keine Lerntechnik, sondern eine Ideologie – die Vorstellung, daß Kinder sich alles selbst beibringen können. Stellen Sie sich einmal vor, ein Kind möchte z.B. Fußballspielen lernen. Und der Trainer sagt ihm nun: „Bring dir das Fußballspielen selber bei.“ Er leitet das Kind nicht an, korrigiert es nicht, sondern läßt es einfach selber machen. Dann schaut er alle paar Wochen vorbei und sagt dem Kind, es solle seine Leistung selbst bewerten. Wie wäre wohl das Resultat?

Ähnlich verhält es sich heute in vielen Kitas und Schulen. Lehrer und Erzieher sollen sich im Hintergrund halten und nur dann aktiv werden, wenn das Kind Fragen hat. Um das Fatale an dieser Entwicklung zu verstehen, muß man wissen, daß wir Menschen eine mitgebrachte Intelligenz haben und eine erworbene Intelligenz. Die erworbene Intelligenz entwickelt sich vor allem in den ersten zehn Lebensjahren. Und verläuft die Entwicklung normal, könnte man ab ca. 16 Jahren ein Erwachsenendenken voraussetzen.

Unsere emotional-soziale Psyche bildet sich jedoch nur am Gegenüber und in der Beziehung. Das Kind braucht immer die Orientierung durch den Erwachsenen. Wenn ich den Kindern nun die Bezugspersonen wegnehme in dieser Art von Schule, ist die emotional-soziale Entwicklung nur noch eingeschränkt möglich. Beim autonomen Lernen findet sie gar nicht mehr statt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann soll die Kreativität der Kinder angeregt werden, indem sie selbst entscheiden, was sie gerade lernen oder erleben wollen. Je nach Lust und Laune. Das klingt ja auf den ersten Blick nicht schlecht. Doch sind nicht alle Kinder gleich motiviert. Wenn Lehrer nur noch Lernbegleiter sind und sich so wenig als möglich einmischen sollen, besteht da nicht die Gefahr, daß Kinder nur noch den „Weg des geringsten Widerstandes“ gehen und nur das tun, „worauf sie Bock haben“ und was ihnen leichtfällt. Selbstüberwindung lernt man ja – um bei Ihrem Fußballbeispiel zu bleiben – von einem Trainer, der einen fordert.

Dr. Michael Winterhoff: Entwicklung muß man sich so vorstellen: Der Mensch kommt auf die Welt und ist 24 Stunden pro Tag auf Versorgung angewiesen. Wenn ich das heranwachsende Kind nicht fordere, sondern ihm das Gefühl gebe, diese Rundumversorgung sei immer da, nach dem Motto: „du mußt dich nicht bemühen, sondern kannst nach Lust und Laune leben“, dann findet keine Entwicklung statt. Entwicklung geht nur am Gegenüber, auch über „Nein-Sagen“.

Bildlich gesprochen: Wenn die Mutter die Brust nicht wegnimmt, will sie auch noch der Fünfjährige haben. Und wenn wir nun die Systeme so wandeln, daß quasi die Kleinkinder bestimmen, nur auf sich selbst bezogen sind und nach Lust und Laune leben, dann werden wir eine immer größere Gruppe von Heranwachsenden haben, die so ins Erwachsenenleben gehen: Unselbständig, lustorientiert, kaum belastbar – im Grunde nicht wirklich lebensfähig. Das ist nicht nur eine Gefahr für den Einzelnen, sondern für unsere gesamte Gesellschaft.

Der Titel Ihres Buches lautet: DEUTSCHLAND VERDUMMT. Daß unser Bildungsniveau rückläufig ist, belegen ja viele Studien. Es wird kaum noch gelesen, sondern im Bedarfsfall „gegoogelt“. Es mangelt an Allgemeinbildung und auch an Respekt vor den Lehrern. Ein befreundeter Gymnasiallehrer erzählte uns kürzlich, wie laut und chaotisch es in seinen Schulklassen zugeht. Darunter leiden vor allem die Schüler, die gerne etwas lernen möchten. Und er berichtete über einen Konsens, daß auch völlig unreife Schüler nicht mehr „sitzenbleiben“ dürfen, sondern man eben die Zensuren gebe, die nötig sind, um die nächste Klassenstufe zu erreichen. Ist das wirklich so? Kann man heute Abitur machen, ohne richtig lesen und schreiben zu können?

Dr. Michael Winterhoff: Anscheinend ja! Es liegen ja entsprechende Zahlen vor, z.B. von der Konrad-Adenauer-Stiftung, die belegen, daß wir ein Land geworden sind, in dem 50 % der Abiturienten gar keine Hochschulreife mehr aufweisen. Viele haben sehr große Probleme mit Deutsch und Mathematik und können nicht sinnerfassend lesen. Ein Drittel der deutschen Hochschulen gibt den Studenten heute Nachhilfe in Deutsch und Mathe. Und die Zahl der Studienabbrecher steigt ebenfalls.

Ich habe selbst Kinder. Und es war meine Frau, die ihnen Lesen und Schreiben beigebracht hat – nicht die Schule. Schulen werden heute dafür ausgezeichnet, daß so viele Schüler als möglich das Abitur schaffen. Die damit verbundene „Leistungsabsenkung“ führt dazu, daß viele Schüler mit dem Lernmaterial von vor 20 Jahren gar nichts mehr anfangen könnten. In Schleswig-Holstein, Hamburg, Brandenburg und Thüringen ist das Sitzenbleiben nur noch sehr eingeschränkt möglich. An baden-württembergischen Gemeinschaftsschulen ist es sogar ganz abgeschafft. Der Trend geht also zum Durchwinken. Das Motiv dahinter machte 2018 die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, Simone Fleischmann, deutlich: „Fernab von der Frage, ob dies pädagogisch sinnvoll ist, bedeutet das Nicht-Versetzen immense Mehrkosten für den Freistaat.“

Dazu kommt, daß immer mehr Eltern davon überzeugt sind, ihre Kinder seien sehr viel klüger, als der Lehrer dies beurteilt. Nicht selten werden sogar Rechtsanwälte eingeschaltet, um bessere Schulnoten zu erzwingen. Um sich nicht vor Schulleitung und Eltern rechtfertigen zu müssen, sparen sich viele Lehrer das Gezerre und reichen die Schüler an die nächste Klassenstufe weiter.

Das klingt zwar extrem, aber diesen Eindruck bestätigen auch viele Unternehmen. Einerseits sucht man händeringend nach Auszubildenden. Andererseits wird jedoch berichtet, daß es vielen Azubis nicht nur an den grundlegendsten schulischen Kenntnissen mangelt, sondern auch an so selbstverständlichen „Tugenden“ wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Eigenmotivation. Ist dies ein Zeitgeistproblem oder eine Folge unseres Bildungssystems?

Dr. Michael Winterhoff: Meiner Ansicht nach, fördert unser Bildungssystem genau dieses Verhalten. Wenn ich den Kindern die Erzieher und Lehrer als Bezugspersonen wegnehme, haben sie keine Chance, sich in der emotional-sozialen Psyche zu entwickeln. Viele soziale Leistungen, die sie und ich wie selbstverständlich erbringen – daß ich einen Blick für andere Menschen habe, daß ich mich selbst zurücknehme, daß ich den anderen achte mit seiner eigenen Meinung oder seinem anderen Geschmack, daß ich mich interessiere für den anderen – das sind eingeübte Verhaltensweisen. Auch unsere Arbeitshaltung ist eingeübt. Wir beide können z.B. acht Stunden arbeiten, obwohl draußen die Sonne scheint. Das ist für uns selbstverständlich. Das ist aber ein über viele Jahre eingeübtes Verhalten.

Heute haben wir Grundschulen, in denen Kinder alle paar Minuten aufstehen, durchs Zimmer laufen, unter dem Tisch liegen und sich selbst beschäftigen. Zudem herrscht ein extrem hoher Lärmpegel. Die Kinder, die etwas lernen möchten, erhalten Schallkopfhörer. Das ist kein Witz! Teilweise werden Kindern, damit sie einmal ein paar Minuten ruhig sitzenbleiben, zwei Kilogramm schwere Sandwesten angezogen.

All das ist eine Folge dessen, daß – salopp gesagt – die Kinder machen können, was sie wollen und nicht mehr auf den Lehrer bezogen sind. Die Bildung der emotional-sozialen Psyche ist aber ein „Hirnreifungsprozeß“. Und dabei ist es völlig egal, ob Sie eine Sportart erlernen, eine Sprache oder ein Musikinstrument. Es ist immer der gleiche Prozeß. Und würden wir autonomes Lernen nun z.B. auf Tennis übertragen: Sie bekommen eine Tennishalle, Sie bekommen einen Platz, einen Tennisschläger und Bälle. Und man würde Ihnen sagen: Bringen Sie sich Tennis selber bei! Und kein Trainer leitet sie an …

Im übertragenen Sinne haben wir den Kindern den Trainer weggenommen. Wenn Sie Tennis erlernen wollen, brauchen Sie einen Trainer, der Sie sieht, der Sie liebevoll coacht, – falsche Beinhaltung, falsche Armhaltung etc. – der einen Übungsaufbau hat, der Sie in Ihrer sportlichen Entwicklung begleitet. Und der – durch seine Erfahrung – bei auftretenden Problemen eine Lösung parat hat.

Wenn wir das alles schon brauchen, um eine so einfache Sportart wie Tennis zu erlernen, was meinen Sie, was Kinder brauchen, um sich emotional-sozial zu entwickeln?

Da stimme ich Ihnen zu 100 % zu! Ohne Vorbilder und „Trainer“ ist es schwer, sich zu entwickeln. Aber die ersten Vorbilder sind ja nicht die Lehrer, sondern die eigenen Eltern. Es gibt den bekannten Psychologensatz: „Wenn Kinder verhaltensauffällig werden, behandelt die Eltern.“ Was ist denn in unserer eigenen Entwicklung schiefgelaufen, daß unsere Kinder immer „verhaltensauffälliger“ werden?

Dr. Michael Winterhoff: Auf die heutige Gesellschaft bezogen, stelle ich fest, daß die Erwachsenen nicht mehr in sich ruhen. Daß viele Erwachsene überdreht sind, wie in einer Katastrophenstimmung. Daß sie kein Gespür mehr haben für sich selbst und so auch nicht für Kinder. Unter anderem liegt das daran, daß viele Erwachsene mit dem digitalen Zeitalter nicht zurechtkommen. Wenn Sie 1990 erklärt hätten, wir machen einen Kindergarten oder eine Schule auf, in denen Kinder sich selbst „unterrichten“, hätte man Sie für irre erklärt. Weil damals die Erwachsenen noch ein Gespür für Kinder hatten.

Heute können Sie die Verbundschreibschrift abschaffen oder die Rechtschreibung abschaffen – und schreit einer? Nein! Da das Gespür für Kinder verlorengegangen ist, wird uns gar nicht mehr bewußt, wie dramatisch die Folgen unseres heutigen Bildungssystems für unsere gesamte Gesellschaft ist. Wenn wir immer mehr Heranwachsende haben, die Egoisten sind, Narzißten sind, Autisten sind, wie sollen dann Demokratie und Sozialstaat noch funktionieren? Ein Sozialstaat baut darauf auf, daß der Stärkere für den Schwächeren da ist und der Jüngere für den Älteren. Das heißt: das gesamte Gefüge ist in Gefahr! Und das durch den Einfluß einer Wirtschaftsorganisation wie der OECD, deren Ideen wir ungeprüft übernehmen. Die Folgen sind aber längst überall sichtbar. Es besteht also dringender Handlungsbedarf!

Um noch einmal auf die zweite Gruppe der „Leidtragenden“ zurückzukommen, auf die Lehrer. Ich bin Jahrgang 1964 und habe an meine Schulzeit nicht nur schöne Erinnerungen. In der Grundschule haben wir von fast jedem Lehrer noch „körperliche Züchtigung“ erfahren: Ohrfeigen, am Ohr ziehen etc. Heute hat sich das Blatt gewendet, und die Lehrer werden von den Schülern bedroht. Früher waren Lehrer hochgeachtete Respektspersonen. Ist der Lehrerberuf heute noch erstrebenswert?

Dr. Michael Winterhoff: Lehrer und Erzieher zu sein, ist einer der schönsten Berufe der Welt! Zu den Kindern eine Beziehung aufzubauen, dabei zu sein, wenn sie größer werden und immer mehr von der Welt verstehen, und dazu beizutragen, daß ihnen auf dem Weg zum Erwachsensein das nötige Rüstzeug zur Verfügung steht, ist eine zutiefst erfüllende Aufgabe.

Lehrer und Erzieher zu sein, ist inzwischen aber auch einer der unbefriedigendsten, krankmachendsten Berufe. Die Rückmeldungen der Lehrer bestätigen mir, daß im Schnitt 70 – 80 % der Grundschulkinder in ihrer Entwicklung weit hinterherhinken. An den weiterführenden Schulen liegt die Quote (noch) etwas darunter. Diese Kinder werden zu Hause komplett bedient, sehen nur sich selbst, haben keine intrinsische Lernmotivation und nur ein geringes Konzentrationsvermögen. Sie können keine Regeln erkennen, geschweige denn befolgen. Deshalb sind immer mehr Lehrer den größten Teil ihrer Zeit damit beschäftigt, die akuten Brände zu löschen, die in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung gehinderte Kinder mit ihrem Verhalten verursachen. Für die wirklich lernwilligen Kinder bleibt kaum noch Zeit.

Viele Lehrer, mit denen ich spreche, erzählen mir davon, wie ungeheuer frustrierend es ist, wenn sie trotz großen Engagements kaum Fortschritte erzielen. All das sind Folgen unseres aktuellen Bildungssystems.

Aber auch den Kinder ergeht es damit nicht besser: Wenn Lehrer zu „Lernbegleitern“ degradiert werden und sich praktisch unsichtbar machen sollen, dann können Kinder die für unser soziales Zusammenleben notwendigen Verhaltensweisen nicht einüben. Es findet dann auch keine psychische Weiterentwicklung statt. Die wahren Bedürfnisse der Kinder werden also gar nicht mehr gesehen. Kinder werden mit Kompetenzen gefüttert wie Computer mit Algorithmen. Doch was sie von uns Erwachsenen eigentlich brauchen – liebevolle Zuwendung und eine einfühlsame Hinführung zur Welt – das bekommen sie nicht.

Lieber Dr. Winterhoff, ganz herzlichen Dank für das Gespräch und Ihre wichtige Arbeit. Themen wie den Einfluß von Kita-Digitalisierung und Algorithmen als Lehrerersatz haben wir noch gar nicht angesprochen. Auch nicht die Tatsache, daß viele Multikulti-Brennpunkt-Schulen längst Alarm schlagen, weil dort so gut wie gar kein „normaler“ Unterricht mehr möglich ist. Das machen wir dann im nächsten Heft! Wir freuen uns schon auf das nächste Gespräch.

Das Interview führte:
Michael Hoppe

Weitere Informationen:
www.michael-winterhoff.com