Die Vision des Guten – Warum wir endlich auf unsere Kinder hören sollten

Unsere Welt ist sichtbar im Umbruch! Während viele Verstandesmenschen noch immer an den traditionellen, aber längst nicht mehr tragfähigen Denk- und Handlungsstrukturen festhalten, erscheint eine neue Menschengeneration auf der Bildfläche, denen ganz andere Werte wichtig sind: Liebe, Frieden, Wahrheit und Ethik sind die Quintessenz ihrer Botschaften. Diese „Kinder des neuen Bewußtseins“ finden wir überall auf unserem Planeten. Und alle weisen sie uns auf die existentielle Dringlichkeit eines Bewußtseinswandels hin. Eine von ihnen ist die junge Schweizerin Christina von Dreien, die mit einem stark erweiterten Bewußtsein geboren wurde und heute zahllose Menschen mit ihren Friedensbotschaften inspiriert.

Kindermund tut Wahrheit kund! In diesem Satz liegt sicher mehr, als wir bisweilen denken. Kinder sind von jeher Botschafter „überirdischer Weisheiten“, weil sie im Kindesalter noch nicht völlig von ihrem Verstand vereinnahmt werden. Manchmal erinnern sie sich sogar, woher sie stammen und wie sie auf die Erde gekommen sind.

Daß sich „Erwachsene“ mit solchen Botschaften schwertun, vor allem, wenn diese nicht in ihr eigenes Weltbild passen, ist verständlich. Da wird vieles schnell als kindliches Fantasieprodukt abgetan oder einfach ignoriert. Und doch erleben wir heute, daß sich immer mehr Kinder und Jugendliche Gehör verschaffen. Und nicht erst seit der flammenden Rede der jungen schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg wird uns bewußt, wie ein junger Mensch das Verhalten der Erwachsenen wahrnehmen muß, die trotz unzähliger apokalyptischer Warnmeldungen den alten und sichtbar falschen Weg immer weiter gehen. Im Dienste des Mammons berauben und zerstören wir die Mutter Erde und ordnen die langfristige Zukunft unserer Kinder kurzfristigen Scheinprofiten unter. Wie lange kann das noch gutgehen?

Christina

Seit vielen Jahren beobachte ich das Phänomen der sogenannten „Wunderkinder“, die – meist mit besonderen Fähigkeiten begabt – auf diese Erde kommen. Es gab sie zu allen Zeiten, doch wurden ihren Botschaften selten ernst genommen. Inzwischen jedoch ist der Bewußtseinswandel in vollem Gange, und viele Eltern unterstützen ihre Kinder in deren Mission, die Welt zu verändern.

Ein aktuelles Beispiel ist die junge Schweizerin Christina von Dreien. Ihre Mutter erkannte früh, daß ihre Tochter „anders“ ist. Christina war eine Frühgeburt, wog gerade einmal 570 Gramm, konnte bis zum sechsten Lebensjahr keine feste Nahrung zu sich nehmen, und es fiel ihr schwer, sich an das „Erdenleben“ zu gewöhnen. Schon in ganz jungen Jahren war sie in der Lage, klare und „mehrdimensionale“ Aussagen zu treffen über den Sinn unseres Daseins und auch über Lösungswege, wie wir den Schritt in ein neues Bewußtsein aktiv vollziehen können. Diese Anbindung an höhere Sphären ist ihr bis heute erhalten geblieben, und sie gilt daher als eine Art „Vorbotin einer neuen Stufe der menschlichen Evolution“.

Ihre Mutter Bernadette Meier hat unter dem Pseudonym „Bernadette von Dreien“ zwei Bücher über ihre Tochter veröffentlicht, die dazu führten, das Christina inzwischen eine große Fangemeinde hat und viele Menschen mit ihren Botschaften erreicht.

Ich gebe zu, daß so manches, was uns die Autorin in den beiden CHRISTINA-Büchern übermittelt, meinen eigenen Vorstellungsrahmen sprengt. Vor allem im zweiten Buch hatte ich oft das Gefühl, daß sich spirituelle Themen mit bekannten Science-Fiction-Geschichten vermischen. Und so ging es nicht nur mir, sondern auch zahlreichen anderen Lesern. Doch soll dies keinesfalls eine Wertung sein, denn wie sagte schon der alte Goethe: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“. Und jeder Mensch erlebt die Welt anders – nämlich im Rahmen seiner eigenen Glaubensvorstellungen.

Was mich jedoch tief beeindruckt, sind die klaren und ethisch sehr reifen Gedanken der jungen Christina. In der Essenz ist ihre Kernbotschaft: Wir haben alle vergessen, daß wir aus höheren Sphären stammen. Und um uns daran zu erinnern, kommen immer mehr hochentwickelte „Geister“ auf unsere Erde, die uns helfen, zu einem neuen Bewußtsein zu erwachen. Denn die Zeit ist überreif!

Die Vision des Guten

Inzwischen ist Christina von Dreien 17 Jahre alt und ein Star in der alternativen Szene. Zu ihren Vorträgen kommen hunderte von Interessierten. Und ihre bescheidene, zurückhaltende Art läßt den Sympathiefunken schnell überspringen. Viele ihrer Aussagen sind sehr tiefgründig und tragen eine wahre Friedensbotschaft in sich. So berichtete sie bereits in ganz jungen Jahren: „Die Menschheit steht mitten in einem riesigen Evolutionssprung, einem Quantensprung ihrer Geschichte. Dieser wird im Moment aber von den dunklen Mächten noch mit aller Kraft unterdrückt. Doch nicht die Dunkelmächte entscheiden über die Geschichte der Menschheit, sondern der freie Wille jedes einzelnen. Je mehr Menschen sich entschließen, den Weg des Lichts einzuschlagen, desto schneller wird sich der Quantensprung vollziehen.“

In ihren Kernaussagen verknüpft Christina von Dreien Spiritualität und Wissenschaft, die sich nur dann widersprechen, wenn wir an unserem eindimensionalen Denken festhalten. Zudem vertritt sie die Überzeugung, daß eine weiterentwickelte Menschheit einen neuen Lebensmittelpunkt benötigt, welcher – wie könnte es anders sein – die Liebe ist! Sie gehört damit einer neuen Generation von jungen, evolutionären Denkern an, deren Botschaft den Weg in eine friedvollere und bewußtere Menschenzukunft weist. Und wie das gelingen kann, dazu gibt sie ganz praktische Handlungsanweisungen.

Bewußtseinswandel

Auch zum Thema „Neue Menschen“ äußert sich die junge Schweizerin. Nach ihrer Ansicht inkarnieren schon seit Jahrzehnten viele höher entwickelte Seelen auf unseren Planeten. Eine erste große Welle könnte man in der globalen Ökologie- und Friedensbewegung der 68er-Generation sehen, die „Make Love Not War“ predigte und ein neues Körper- und Naturgefühl in unsere Gesellschaft brachte. In der Folge befaßte man sich verstärkt mit alternativen Heilmethoden und fernöstlichen Meditationsformen, und man begann, Naturenergien zu erforschen.

Diese „Indigokinder“ waren echte Pioniere und legten den Grundstein für ein globales, gesellschaftliches Umdenken.
Die zweite Welle folgte mit den sogenannten „Kristallkindern“ in den 1980er-Jahren. Die sorgten dafür, daß Themen wie Philosophie und Spiritualität in die große Öffentlichkeit getragen wurden und die alten Glaubensformen und religiösen Dogmen zunehmend ihre Macht verloren. Diese „Pioniergenerationen“ hatten meist kein leichtes Leben, da sie gegen viele überlieferte Vorurteile ankämpfen mußten und oft schwer darunter litten, als „Freaks“ angesehen zu werden.

Die dritte Welle sind nun die ab den 2000er-Jahren geborenen, hochbegabten „Regenbogenkinder“, die eine tiefe Ethik in sich tragen, als Friedensstifter auf unseren Planeten kommen und im wahrsten Sinne des Wortes „ihre Eltern erziehen“. Da immer mehr Menschen zu einem neuen Bewußtsein erwachen und für die Weisheit ihrer Kinder geöffnet sind, unterdrücken sie deren Begabungen und Fähigkeiten nicht mehr, sondern hören ihnen „endlich“ zu.

Ich komme aus der Sonne

Heute finden wir diese „Botschafter der neuen Zeit“ überall. Während die einen durch besondere musikalische oder andere kreative Fähigkeiten beeindrucken, machen andere mit acht Jahren ihr Abitur und unterrichten bereits als Teenager an Universitäten. Nicht alle werden von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Und viele werden auch für weniger ethische Zwecke instrumentalisiert und landen in Silicon Valley oder anderen Denkfabriken. Ihre Botschaften jedoch sind so vielfältig wie die Kinder selbst.

Von all den vielen „Kinderpropheten“ der letzten Jahrzehnte ist mir einer besonders in Erinnerung geblieben: In den 1990er Jahren machte der „kleine“ Argentinier Flavio Cabobianco von sich reden, da er bereits im zarten Alter von drei, vier Jahren seinen Eltern von seiner „spirituellen Herkunft“ berichtete. Er erinnerte sich, wie es war, bevor er in einem neuen Körper zur Erde kam, wie er sich seine Eltern aussuchte und schließlich hier geboren wurde. Er beschrieb den Aufbau des Universums, den Lebensbaum und vieles Erstaunliche mehr.

Die Eltern haben das gesammelte Material 1991 in einem Buch zusammengefaßt und veröffentlicht, als Flavio zehn Jahre alt war. „Vengo del Sol“, auf deutsch „Ich komme aus der Sonne“ wurde ein Bestseller. Was nicht verwundert, wenn man Flavios Kernbotschaften liest:

„Jetzt werden neue Kinder geboren. Es sind andere Menschen, wenn sie auch äußerlich gleich sind. Ich bin nur einer von ihnen, einer der ersten. Die Menschheit ändert sich. Die Verbindung zum Geistigen ist viel offener. Heutzutage können alle Kinder in Kontakt mit ihrem Kern bleiben.
(-) Kleine Kinder weinen, weil es sehr schwierig ist, auf diesem Planeten zu sein. Ein Baby versucht, sich telepathisch verständlich zu machen, aber das klappt meist nicht, weil hier alles so dicht ist. Ein Kind sieht alles, das Gute und das Böse, das Falsche und das Echte.
(-) Das Neugeborene hat Angst, es ist eingesperrt in die Wirklichkeit des Körpers. Es vermißt die essentielle Einheit, die dort ist, wo es herkommt, und daher schließt es sich schnell an die Personen an, die es umsorgen. Es überträgt die Rolle des höchsten Wesens auf die Eltern.
(-) Wenn die Eltern nur an das Materielle glauben, ziehen sie das Kind immer mehr in die physische Existenz. Während sie ihm das Sprechen beibringen, schränken sie seine Gedanken ein. Wenn die Kinder größer werden, verlieren sie nach und nach die Verbindung zu ihrem Ursprung.
(-) Um den Kindern helfen zu können, muß man den Erwachsenen helfen. Wenn die Eltern offen sind, werden sie die Kinder versorgen, ohne ihnen ihre eigenen Ideen aufzupfropfen, ihre eigene Weltanschauung.
(-) Wir haben den Auftrag, einen Wandel einzuleiten. Die Erde hat begonnen, weniger physisch zu sein, sie ist spiritueller geworden. Einige Leute meinen, auch ich werde mit zunehmenden Alter weniger offen für das Geistige sein, aber das glaube ich nicht. Ich weiß, daß ich nichts von dem vergessen kann, was in meinem innersten Wesen ist.“

So sprach der damals 8jährige Flavio Cabobianco, der Junge, der „aus der Sonne kam“, um den Menschen neues Licht zu bringen. Ob er sich heute noch daran erinnert?

Das große Vergessen

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, daß viele Kinder im Kindergartenalter noch über ein hohes Maß an Kreativität und auch „spiritueller Anbindung“ verfügen. Bisweilen erhalten wir von ihnen sehr klare und auch tiefgründige Antworten auf hochkomplexe Fragen. Und selbst im wissenschaftlichen Bereich sind Kinder oftmals zu intuitiven Lösungen fähig, auf die der „studierte“ Wissenschaftler nicht gekommen wäre.

Wenn jedoch das verstandesorientierte Schulsystem durchlaufen ist und eine Anpassung an die „Welt, wie wir sie kennen“ stattgefunden hat, tritt eine Art schrittweises Vergessen ein. Und die inneren, mitgebrachten Herzens-Wahrheiten werden durch die theoretischen Schulweisheiten unserer Verstandeswelt ersetzt.

So soll die angeborene Kreativität, die Kleinkinder noch in sich tragen, bis zum Schulabschluß auf weniger als die Hälfte schrumpfen. Und nach einem Universitätsstudium gar um 90 %. Diese Zahlen sind natürlich schwer zu belegen. Doch legen sie die Vermutung nahe, daß die alte Welt ihre Kinder verschluckt und verdaut – und sie als „Entwachsene“ wieder ausspuckt.

Wohl dem, der sich dieser „Programmierung“ entziehen kann, oder Eltern hat, die ihn davor schützen. Sonst vergißt er, wer er ist, woher er kommt und worin seine Bestimmung liegt.

Zeit zu erwachen

Christina von Dreien sagt in einem Interview, daß sich die Menschheit derzeit in einer Art „Alzheimerzustand“ befindet. Wir sind schon so lange von unserem wahren Ursprung abgeschnitten, daß wir die Erinnerung an den Sinn und Zweck unseres Dasein verloren haben. So wie viele Erwachsene im Laufe ihres Lebens vergessen, daß sie einmal Kinder waren und das Leben einst mit ganz anderen Augen sahen – mit den Augen des Herzens!

Heute erleben wir eine Zeit des kollektiven Erwachens. Nicht nur durch die vielen „neuen Menschen“, die jetzt überall auf unserem Planeten ihre Stimmen erheben, sondern auch durch all jene, die den großen Transformationsprozeß nutzen, um – wie es Jesus Christus einst ausdrückte – in sich selbst neu geboren und wieder wie die Kinder zu werden: Frei, klar, kreativ, idealistisch und nicht auf die Verstandeswelt reduziert. Immer mehr Menschen sind in der Lage, ihre besonderen Fähigkeiten zu erkennen und diese auch zu leben.

Obwohl die Transformation in vollem Gange ist, sind natürlich auch die „Dunkelmächte“ noch immer aktiv und rühren die Werbetrommel. Wie der legendäre Rattenfänger von Hameln spielen sie weiter ihre alte gottlose Melodie und gaukeln uns ein Leben vor, daß keine spirituelle Basis hat.

Aber, um beim Thema Märchen zu bleiben: Immer öfter ergeht es ihnen dabei wie dem „Kaiser mit den neue Kleidern“, und ein mutiger Kindermund sagt ihnen, wie nackt und „arm-selig“ sie doch sind in ihrem seelenlosen Gebaren.

Auf unsere Kinder zu hören …

… anstatt sie unseren eigenen begrenzten Vorstellungen anzupassen, könnte ein wichtiger Schritt in eine bessere Zukunft sein. Der weise Philosoph Khalil Gibran (*1883 – 1931) drückte es einst so aus:

„Eure Kinder sind nicht Eure Kinder.

Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht
des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch Euch, aber nicht von Euch,
Und obwohl sie mit Euch sind, gehören sie Euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen Eure Liebe geben,
aber nicht Eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,
aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in Euren Träumen.

Ihr dürft Euch bemühen, wie sie zu sein,
aber versucht nicht, sie Euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts
noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen Eure Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden …“

Autor: Michael Hoppe